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Einsatzbereich |
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Bad Brückenau liegt in Unterfranken in Bayern nahe der hessischen Landesgrenze; in der Stadt leben ca. 7100 Einwohner. Zur Stadt gehören die vier Stadtteile Römershag, Volkers, Staatsbad Bad Brückenau und Wernarz. |
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Der Einsatzbereich besteht aus einem Gebiet von ca. 400 km² im Landkreis Bad Kissingen. Im Stadtbereich sind zahlreiche Altenheime und Kurkliniken angesiedelt. |
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Auf der Autobahn A 7 wird ein Abschnitt von insgesamt 45 km in beiden Fahrtrichtungen betreut. Diese Strecke beginnt an der Landesgrenze zu Hessen und endet an der Autobahnausfahrt Bad Kissingen / Oberthulba. |
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Die ICE - Schnellfahrstrecke Würzburg - Hannover verläuft am Rand des Einsatzbereichs. Hier steht die FF Bad Brückenau für die Strecke und die vier Tunnel vom Überholbahnhof Mottgers bis nach Burgsinn im Alarmplan. |
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Bilder vom Massenunfall auf der Autobahn A 7 am 02.01.2000 |
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| Luftbild vom Hubschrauber | hinten die Unfallstelle auf der Gegenfahrbahn |
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| Weiterkommen nur über Autodächer möglich | der Nebel lichtet sich langsam |
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An diesem Sonntag-Vormittag fuhren auf beiden Richtungsfahrbahnen der A7 insgesamt 140 Fahrzeuge ineinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte im Bereich dieses Autobahnabschnitts bei Schondra sehr dichter Nebel. Im Rückstau eines Kleinunfalls kam es dann zum verheerenden Massenunfall in Richtung Würzburg. Durch Schaulustige auf der Gegenfahrbahn kam es dann innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Massenunfall in Richtung Fulda. Bei diesen Unfällen wurden ca. 70 Menschen verletzt, zwei starben an der Unfallstelle. Die Feuerwehr Bad Brückenau wurde zu einem "Unfall mit eingeklemmter Person" auf die Autobahn gerufen. Noch auf der Anfahrt stellte sich heraus, das zahlreiche Pkws in beiden Fahrtrichtungen verunfallt sind. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Schondra, Hammelburg, Oberthulba und Bad Kissingen nachalarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte man aufgrund des Nebels die Unfallstelle nicht überblicken. Die Feuerwehren arbeiteten sich Pkw für Pkw durch die Einsatzstelle und befreiten insgesamt zehn Personen. Notunterkünfte für die Unverletzten wurden auf der nahen Rastanlage und in Bad Brückenau hergerichtet. Dieser Massenunfall war der bislang größte Unfall auf der Rhönautobahn. Er stellte den Rettungsdienst und die Feuerwehren auf eine harte Bewährungsprobe. Die Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck von dem Chaos in Fahrtrichtung Würzburg. Die Verletzten und die Rettungsgeräte mussten mühsam über die Autodächer transportiert werden. Der komplette Verkehr auf der Autobahn in Richtung Norden und Süden musste weiträumig umgeleitet werden. Auch auf den Umleitungsstrecken bildeten sich kilometerlange Staus. Letztendlich kann man noch von Glück reden, das an diesem Tag keine Lkws unterwegs waren und kein größerer Brand entstand. |
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