Aufbau und Organisation

 
 

Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau

 

Ablauf der Feuerwehralarmierung

 
 
 
Aufbau und Organisation
 
 

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Brückenau besteht aus der Einsatzabteilung und dem Feuerwehrverein.

 
 
Einsatzabteilung
 

Die Unterhaltung und Finanzierung der Einsatzabteilung ist Pflichtaufgabe der Stadt Bad Brückenau. Die Einsatzabteilung besteht aus 68 Feuerwehrdienstleistenden und ist in sieben Gruppen unterteilt. Die Feuerwehrleute leisten freiwillig (auch in ihrer Freizeit) den Dienst am Nächsten, getreu dem Motto "Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr". Sie werden zu Einsätzen rund um die Uhr gerufen! Für Einsätze während der Arbeitszeit zahlt die Stadt den Betrieben, in dem der oder die Feuerwehrleute arbeiten, den Verdienstausfall zurück. Die Zahl der Dienstleistenden nimmt aber immer mehr ab, da viele Mitglieder aus dem aktiven Dienst durch Erreichen der Altersgrenze ausscheiden und die Bereitschaft zum freiwilligen Dienst heutzutage leider sehr wenig Zuspruch findet.

 

Der höchste Dienstgrad der Freiwilligen Feuerwehr Bad Brückenau ist der Kommandant. Er leitet und führt die Einsatzabteilung bei den Einsätzen und ist für die Einsatzbereitschaft der Ausrüstung wie Geräte und Fahrzeuge verantwortlich. Der Kommandant wird durch seinen Stellvertreter unterstützt.

 

Die Gruppenführer sind dem Kommandanten unterstellt. Sie leiten jeweils eine Gruppe, bestehend aus ca. acht bis zehn Feuerwehrdienstleistenden (im einsatztaktischen Sinn setzt sich eine Gruppe aber aus neun Feuerwehrangehörigen zusammen).

 

Die Mannschaft der Gruppe setzt sich aus Truppführern und Truppmännern zusammen (dem Truppführer sind im einsatztaktischen Sinn ein bis zwei Truppmänner unterstellt).

 
>> Mannschaft
 
>> Fahrzeuge
 
>> Einsätze
 
Feuerwehrverein
 

Dem Verein gehören insgesamt 126 Mitglieder an. Davon sind 68 aktive (Einsatzabteilung), 28 passive und 30 fördernde Mitglieder. Der Feuerwehrverein wurde im Jahr 1989 als e.V. ins Vereinsregister aufgenommen. 1990 wurde die Gemeinnützigkeit für den Feuerwehrverein anerkannt. Der Verein unterstützt die Arbeit der Einsatzabteilung. Alljährlich wird am ersten Juli - Wochenende das Sommerfest veranstaltet.

 
>> Verein
 
 
Ablauf der Feuerwehralarmierung
 

Der Notruf 112 aus dem Festnetz läuft seit Januar 2006 bei der Polizei - Einsatzzentrale in Würzburg auf. Von hier aus wird die Polizei Bad Kissingen verständigt, die im Landkreis Bad Kissingen für die Feuerwehralarmierung zuständig ist. Dort werden die entsprechenden Feuerwehren je nach Einsatzart und Alarmplan verständigt.
Die Ortsteilwehren werden über Sirenen, die Stadtfeuerwehr über Meldeempfänger alarmiert.
Bis zum 01. Juli 2006 konnte die Brückenauer Polizei die Brückenauer Feuerwehr noch direkt alarmieren. Diese schnellere und genauere Alarmierung musste aber im Zuge der Polizeireform abgeschaltet werden!

 
>> Alarmgong im Feuerwehrhaus
 
>> Alarmton Piepser Motorola
 

Der Notruf 112 vom Handy läuft auch bei der Polizei - Einsatzzentrale in Würzburg auf. Von hier aus wird wiederum die Polizei Bad Kissingen verständigt.

 

Vom Notrufeingang bis zur Verständigung der Feuerwehr vergehen ca. zwei Minuten. Das erste Fahrzeug der Brückenauer Feuerwehr verlässt ca. zwei bis drei Minuten nach der Alarmierung das Feuerwehrhaus. Hierbei ist zu Bedenken, dass die Feuerwehrleute erst ins Feuerwehrhaus fahren und die Einsatzkleidung anziehen müssen.

 

Im Dienstbereich Bad Brückenau (Altlandkreis Brückenau und Gebiet Burkardroth) wird jeden zweiten Samstag im Monat ein Probealarm durchgeführt. Damit wird im Hinblick auf einen Ernstfall überprüft, ob die Sirenen und Meldeempfänger ordnungsgemäß funktionieren.

 

In absehbarer Zeit soll der Notruf 112 in ganz Bayern in so genannten Integrierten Leitstellen (ILS) entgegen genommen werden. Integrierte Leitstellen sind für Feuerwehr- und Rettungsdienstalarmierung zuständig, in Hessen gibt es dieses System beispielsweise schon seit längerem.
Die für uns zuständige Integrierte Leitstelle mit Sitz in Schweinfurt soll dann für die Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr in den Landkreisen Schweinfurt, Rhön - Grabfeld, Haßfurt und Bad Kissingen zuständig sein. Des Weiteren entstehen in Unterfranken noch Integrierte Leitstellen in Würzburg und Aschaffenburg.
Im Zuge der Polizeireform ist seit Januar 2006 in Würzburg eine neue Polizei - Einsatzzentrale in Betrieb, in der der Notruf 110 aus ganz Unterfranken entgegen genommen wird.