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Feuerwehr-Lexikon |
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Wer unter den Worten wie
z. B. TLF, RTZ oder HD-Rohr nur Bahnhof versteht, ist hier genau
richtig. Auf den folgenden Seiten werden Fachbegriffe, die auf dieser
Homepage auftauchen verständlich
erklärt, die Auflistung ist natürlich nicht vollständig. |
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| A B C D E F G H I K L ; M - Z | |
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Fachbegriff |
Erklärung |
| A | |
| ABC-Löschpulver |
Löschpulver ist ein trockenes Löschmittel, das aus chemischen Stoffen hergestellt wird. Mit dem ABC-Löschpulver können fast alle Arten von Bränden gelöscht werden. "A" steht für Brände von festen Stoffen wie Holz, "B" steht für flüssige oder flüssig werdende Stoffe wie Benzin oder Wachs, "C" steht für Gase wie Propan oder Erdgas. Die Hauptlöschwirkung findet bei dem Löschpulver durch Sauerstoffverdrängung statt, dadurch "erstickt" das Feuer. |
AL (Anhängeleiter)![]() |
Die Anhängeleiter ist ein Feuerwehranhänger. Sie besteht aus einem einachsigen Fahrgestell mit Anhängerkupplung und aufgebauter, zwei- oder dreiteiliger Leiter. Die Leiter wird durch Handkurbeln aufgerichtet und ausgefahren. Zwei an die Buchstaben "AL" angehängte, durch einen Bindestrich verbundene Zahlen nennen die genormte Rettungshöhe (senkrechte Höhe vom Boden bis zur Leiterspitze) und die dazugehörige Ausladung (waagrechter Abstand von der Leiterabstützung bis zur Leiterspitze) in Meter (z. B. AL 16-4). |
| Angriffstrupp |
Der Angriffstrupp besteht mindestens aus einem Angriffstruppführer (ATF) und einem Angriffstruppmann (ATM). Der Angriffstrupp wird gezielt für die ersten Maßnahmen zur Gefahrenabwehr eingesetzt, z.B. zur Rettung von Menschen aus brennenden Objekten oder verunfallten Fahrzeugen. |
| Armaturen |
Für die Wasserförderung von der Entnahmestelle (Hydrant, Gewässer) zur Brandstelle werden außer Schläuchen auch Ausrüstungsteile (Armaturen) benötigt. Sie werden unterteilt in Armaturen zur Wasserentnahme (z.B. Saugkörbe, Sammelstücke), Armaturen zur Wasserfortleitung (z.B. Verteiler) und Armaturen zur Wasserabgabe (Strahlrohre). |
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Das Atemschutzgerät wird auch Pressluftatmer genannt. Atemschutzgeräte sind Geräte, die es dem Träger ermöglichen, sich in gesundheitsschädigender Umgebungsluft wie Brandrauch oder Gas aufzuhalten (umluftunabhängig). Ein Atemschutzgerät wird wie ein Rucksack auf dem Rücken getragen und besteht aus einem Tragegestell, einer oder zwei Atemluftflaschen, Druckminderer, Verbindungsschlauch zur Atemschutzmaske und der Atemschutzmaske. Die Maske umschließt das Gesicht von der Stirn bis zum Kinn luftdicht. In den Flaschen befindet sich kein reiner Sauerstoff, sondern ganz normale Atemluft die mittels Kompressor in die Flasche gefüllt wurde. In der Flasche herrscht ein Druck von 300 bar, dieser Luftvorrat reicht für ca. 30 Minuten. |
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| Atemschutzgeräteträger |
Der Atemschutzgeräteträger wurde extra für den Einsatz mit Atemschutzgeräten ausgebildet. An ihn werden hohe Anforderungen an die Gesundheit und Fitness gestellt, da der Einsatz unter Atemschutz sehr anstrengend und belastend ist. Er muss mindestens alle drei Jahre zur Tauglichkeitsuntersuchung und jährlich bei mindestens drei Übungen seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. |
| Außenangriff |
Das Löschmittel (z.B. Wasser) wird von außen in den Raum oder das Gebäude eingebracht. |
| B | |
| B-Schlauch |
Der B-Schlauch ist ein Druckschlauch, der Innendurchmesser beträgt 75 mm. In der Regel ist der B-Schlauch 20 m lang. Er wird hauptsächlich zwischen dem Hydrant und der Feuerlöschkreiselpumpe und weiter zum Verteiler zur Wasserfortleitung eingesetzt. |
| Berufsfeuerwehr (BF) |
In Städten ab 100.000 Einwohner gibt es in Deutschland in der Regel Berufsfeuerwehren, sie bestehen aus hauptamtlichen Einsatzkräften. Die Berliner Feuerwehr ist die größte deutsche Berufsfeuerwehr. |
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BM-Rohr |
Das BM-Rohr ist ein Strahlrohr der Größe B (Anschluss mit B-Schlauch). Das M bedeutet Mehrzweck - das Rohr kann geöffnet und geschlossen und auf Sprühstrahl oder Vollstrahl umgestellt werden. Ein BM-Rohr wird dann eingesetzt, wenn an der Brandstelle viel Löschwasser benötigt wird, z.B. Hausbrand. |
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Der Brandcontainer ist eine mit Holz oder Gas befeuerte Anlage (Container) zur realitätsnahen Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern. |
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| Brandhaus |
Das Brandhaus ist wie der Brandcontainer eine mit Gas befeuerte Anlage zur realitätsnahen Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern. In dem Haus kann die Bekämpfung verschiedener Szenarien wie z.B. Wohnungsbrand, Kellerbrand oder Zimmerbrand geübt werden. Sämtliche Einrichtungsgegenstände sind aus Stahl, das Feuer (Gaszufuhr) wird über eine zentrale Bedienstelle gesteuert. In Würzburg steht ein solches Brandhaus bei der staatlichen Feuerwehrschule für Übungen zur Verfügung. |
| Brandmeldeanlage (BMA) |
Die BMA ist eine Anlage zum automatischen Melden von Brandgefahren. Diese Anlage übermittelt im Brandfall über eine Telefonleitung die Feuermeldung an die Stelle, die die Feuerwehren alarmiert (z.B. Leitstelle). Die Anlage besteht aus einer Brandmelderzentrale und dorthin vernetzten Meldern (z.B. Rauchmelder). |
| C | |
| C-Schlauch |
Der C-Schlauch ist ein Druckschlauch, der Innendurchmesser beträgt 42 oder 52 mm. In der Regel ist der C-Schlauch 15 m lang. Er wird zwischen Verteiler und den Strahlrohren zur Wasserfortleitung eingesetzt. |
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CM-Rohr |
Das CM-Rohr ist ein Strahlrohr der Größe C (Anschluss mit C-Schlauch). Das M bedeutet Mehrzweck - das Rohr kann geöffnet und geschlossen und auf Sprühstrahl oder Vollstrahl umgestellt werden. Ein CM-Rohr wird am häufigsten bei der Brandbekämpfung eingesetzt. |
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Chemikalienschutzanzug |
Der Chemikalienschutzanzug (CSA) schützt den Träger gegen die Einwirkung von Chemikalien. Der übliche CSA ist gasdicht und umschließt den Träger und sein Atemschutzgerät vollständig. |
| D | |
| D-Schlauch |
Der D-Schlauch ist ein Druckschlauch, der Innendurchmesser beträgt 25 mm. In der Regel ist der D-Schlauch 5 m lang, er wird normalerweise an der Kübelspritze zur Wasserfortleitung eingesetzt. |
| DFV |
DFV ist die Abkürzung für Deutscher Feuerwehrverband e.V., er wird vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes geführt. Der DFV ist eine Vereinigung der deutschen Feuerwehren, ihm gehören auch die Landesfeuerwehrverbände an. Die Aufgaben sind unter anderem die Förderung des Brand-, Umwelt- und Katastrophenschutzes, der Technischen Hilfeleistung, des Rettungsdienstes, Förderung der nationalen und internationalen Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und mit anderen Organisationen und die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit. |
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DM-Rohr |
Das DM-Rohr ist ein Strahlrohr der Größe D (Anschluss mit D-Schlauch). Das M bedeutet Mehrzweck - das Rohr kann geöffnet und geschlossen und auf Sprühstrahl oder Vollstrahl umgestellt werden. Ein DM-Rohr wird am häufigsten an der Kübelspritze zur Brandbekämpfung eingesetzt. |
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Druckschlauch |
Der Druckschlauch ist ein flexibler, in leerem Zustand falt- und rollbarer Schlauch aus Kunstfaser oder beschichtetem textilen Gewebe zum Fördern der Löschmittel von der Wasserentnahmestelle zur Einsatzstelle. Die Druckschläuche werden nach dem Durchmesser in die Größen B, C und D unterschieden. |
| E | |
| Einsatzzentrale (EZ) |
In der Einsatzzentrale wird der Einsatzablauf der Feuerwehr über Funk begleitet, Lagemeldungen oder z.B. Eintreffen der Feuerwehrfahrzeuge am Einsatzort werden hier schriftlich festgehalten. Das Personal übernimmt auch Aufgaben, die der Einsatzleiter vor Ort nicht erledigen kann wie z.B. Verständigung des Stromversorgers zur Stromabschaltung. |
| F | |
| Fehlalarm |
Der Fehlalarm ist eine Meldung über einen Notfall, obwohl keiner vorliegt. Er wird entweder absichtlich (böswillig), durch einen Irrtum (des Meldenden) oder auch durch einen technischen Defekt (z.B. durch defekten Brandmelder) ausgelöst. |
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Feuerlöscher |
Der Feuerlöscher ist ein betriebsbereites Löschgerät, entweder in tragbarer (Gewicht bis 20 kg) oder fahrbarer Ausführung. Das Löschmittel (Pulver, Wasser, Schaum oder Kohlendioxid) wird durch den Druck, der im Löscher herrscht über einen Schlauch mit Düse auf den Brandherd ausgestoßen. |
| Feuerlöschkreiselpumpe |
Die Feuerlöschkreiselpumpe (FP) ist eine Feuerwehrpumpe zur Förderung von Löschwasser. Der Pumpendruck wird durch ein oder mehrere hintereinander angeordnete Laufräder erzeugt. Die Zahlen hinter den Buchstaben FP nennen den Förderstrom der Pumpe pro Minute bei dem angegebenen Förderdruck in bar (z.B. FP 16/8 - 1600 l/min bei 8 bar Förderdruck). |
| FFW / FF |
Die Abkürzungen FFW bzw. FF stehen für Freiwillige Feuerwehr. Im Gegensatz zur Berufsfeuerwehr sind hier die Feuerwehrfrauen und -Männer freiwillig tätig, d.h. sie leisten den Feuerwehrdienst ehrenamtlich und meistens in Ihrer Freizeit. Sie sind 24h am Tag und 365 Tage im Jahr unentgeltlich bereit, ihren Mitmenschen im Einsatzfall zu helfen. Bei Einsätzen während der Arbeitszeit dürfen die Freiwilligen in der Regel dank verständnisvoller Arbeitgeber ihren Arbeitsplatz verlassen und zur Nächstenhilfe eilen. |
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Flammschutzhaube |
Die Flammschutzhaube ist ein Kopfschutz, der den Atemschutzgeräteträger vor Stichflammen im Kopfbereich schützt. Die Hautstellen, die nicht vom Helm oder der Atemschutzmaske bedeckt sind, werden durch die aus schwer entflammbarem und doppellagigem Stoff bestehende Haube geschützt. |
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Fluchthaube |
Die Fluchhaube besteht aus einer Kopfhaube mit eingebautem Filter. Der Träger (z.B. eingeschlossene Person im Rauch) kann mit ihr kurzfristig durch verrauchte Bereiche ins Freie gebracht werden, die Rußpartikel werden durch den Filter aus der Atemluft herausgefiltert. |
| G | |
| Gefahrgut |
Gefahrgut ist ein nach der Beförderungsvorschrift z.B. der Eisenbahn oder der Straße klassifizierter Stoff mit Gefahreneigenschaft, wie z.B. Kraftstoff. |
| Gerätehaus |
Im Gerätehaus stehen Fahrzeuge und sonstige Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr. Nach einer Alarmierung für einen Einsatz fahren die Feuerwehrdienstleistenden zum Feuerwehr-Gerätehaus, besetzen die Fahrzeuge und fahren von dort zur Einsatzstelle. |
| Gerätewart |
Der Gerätewart ist für die Pflege und Wartung von Geräten und Fahrzeugen in der Feuerwehr zuständig. |
| Gruppe |
Die Gruppe ist eine taktische Einheit und besteht aus Gruppenführer, Melder, Maschinist, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp, also insgesamt neun Einsatzkräften. |
| Gruppenführer |
Der Gruppenführer führt die taktische Einheit "Gruppe" und ist für die Sicherheit seiner Mannschaft verantwortlich. Er führt die Gruppe durch Befehle und Kommandos, erkundet ständig die Lage und überwacht den Einsatzablauf. |
GW![]() |
GW ist ein Feuerwehrfahrzeug, der Gerätewagen. Mit dem Gerätewagen wird zusätzliche Ausrüstung und Material zur Einsatzstelle gebracht (z.B. Ölbindemittel oder Sandsäcke). |
GW-Öl![]() |
GW-Öl ist ein Feuerwehrfahrzeug, der Gerätewagen-Öl. In dem GW-Öl ist die Ausrüstung für kleinere Gefahrgutunfälle, wie z.B. Behälter und Spezialwerkzeuge untergebracht. |
| H | |
Handdruckspritze![]() |
Bevor es motorbetriebene Löschgeräte gab, setzten die Feuerwehren so genannte Handdruckspritzen zur Brandbekämpfung ein. Die Pumpe wurde durch Muskelkraft betrieben, das Löschwasser wurde entweder schon aus Gewässern über Saugschläuche angesaugt oder musste noch per Eimer in die Pumpe gefüllt werden. |
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HD-Rohr |
HD-Rohr bedeutet Hochdruckrohr und ist ein Schnellangriff. Das Wasser wird von der Hochdruckpumpe über eine Hochdruck-Schnellangriffseinrichtung dem Hochdruckstrahlrohr zugeführt. |
Hebekissen![]() |
Das Hebekissen ist ein Kissen, das mit Luftdruck aufgepumpt wird, es wird z.B. zum Anheben von Lasten benötigt. |
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Helmlampe |
Die Helmlampe wird am Feuerwehrhelm befestigt. Durch die Helmlampe muss der Träger keine Handlampe mehr mitführen, der Lichtstrahl der Lampe leuchtet durch die Befestigung am Helm immer in die Richtung, in die gerade geblickt wird. |
| Hochdruckpumpe |
Die Hochdruckpumpe ist eine Feuerwehrpumpe, die das Löschwasser mit bis zu 40 bar Ausgangsdruck befördert. Direkt an der Hochdruckpumpe ist das HD-Rohr angeschlossen. Durch den hohen Druck am Strahlrohr werden kleine Wassertröpfchen erzeugt (ähnlich wie bei dem Hochdruckreiniger), dadurch wird dem Feuer schneller Wärme entzogen. |
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Hohlstrahlrohr |
Das Hohlstrahlrohr ist ein absperrbares Strahlrohr zur Abgabe von Löschwasser im Vollstrahl oder unterschiedlich großem Sprühstrahl. Die Wasserdurchflussmenge kann bei einigen Hohlstrahlrohren verändert werden. Durch die feinere Tröpfchenbildung beim Austritt des Löschstrahls ist ähnlich wie bei dem Hochdruckrohr eine bessere Löschwirkung erzielbar. |
Hydrant![]() ![]() |
Der Hydrant ist eine Anschlussmöglichkeit an das Netz der Trinkwasserversorgung zur Entnahme von Löschwasser. Es gibt Überflurhydranten (an der Oberfläche sichtbar) oder Unterflurhydranten (ovale Deckel in der Straße mit Aufschrift "Hydrant"). |
| I | |
| ILS |
ILS bedeutet Integrierte Leitstelle. In dieser zukünftigen Leitstellenart sind Feuerwehr und Rettungsdienst kombiniert, d.h. wenn die 112 gewählt wird , erreicht man Feuerwehr und Rettungsdienst. Eine separate Notrufnummer für den Rettungsdienst (19222) wird nicht mehr benötigt. Für den Bereich Main-Rhön ist zukünftig die ILS in Schweinfurt zuständig. |
| Innenangriff |
Beim Innenangriff dringen die Einsatzkräfte (Atemschutzgeräteträger) in das Innere eines Gebäudes vor, um den Brand von Innen zu bekämpfen. |
| K | |
| KBM |
KBM ist die Abkürzung für Kreisbrandmeister, der KBM ist ein Feuerwehrführungsdienstgrad und kann die Einsatzleitung übernehmen. |
| KBI |
KBI ist die Abkürzung für Kreisbrandinspektor, der KBI ist ein Feuerwehrführungsdienstgrad und kann die Einsatzleitung übernehmen. In Bayern ist der KBI der zweithöchste Feuerwehrführungsdienstgrad im Landkreis. Den Kreisbrandinspektoren unterstehen die Kreisbrandmeister in ihrem Inspektionsbereich. |
| KBR |
KBR ist die Abkürzung für Kreisbrandrat. In Bayern ist der KBR der höchste Feuerwehrführungsdienstgrad im Landkreis und kann die Einsatzleitung übernehmen. Dem Kreisbrandrat unterstehen die Kreisbrandinspektoren im Landkreis. |
KdoW![]() |
KdoW ist ein Feuerwehrfahrzeug, der Kommandowagen. Mit ihm fährt der Einsatzleiter voraus zur Einsatzstelle, um möglichst frühzeitig die Unglückslage zu erkunden. |
Klappleiter![]() |
Die Klappleiter ist ein Steig- und Rettungsgerät aus Holz. Sie dient als Anstellleiter zum Überwinden von Höhenunterschieden bis ca. 2,70 m. Im Transportzustand sieht die Leiter wie ein Kantholz aus. Am Einsatzort kann die Leiter so auch durch enge Räume getragen werden, vor dem Gebrauch wird sie dann auseinandergeklappt. |
| Kommandant |
Kommandant ist die Bezeichnung für den Leiter der Feuerwehr. Er ist für seine Feuerwehr (Mannschaft und Gerät) verantwortlich. Im Einsatzfall ist der Kommandant in der Regel auch der Einsatzleiter. |
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Kübelspritze |
Die Kübelspritze ist ein Kleinlöschgerät zum Löschen kleinerer Brände wie z.B. ein Papierkorbbrand. Die Kübelspritze besteht aus einem Behälter mit Pumpengehäuse, einem 5 m langen D-Schlauch und einem D-Strahlrohr. In den Behälter können 10 Liter Wasser gefüllt werden, das Wasser wird durch die handbetätigte Pumpbewegung in den Schlauch und zum Strahlrohr gedrückt. |
| L | |
| Leichtschaum |
Leichtschaum wird benötigt, um z.B. brennende Kellerräume zu fluten. In dem Leichtschaum sind sehr viele kleine Luftbläschen, ähnlich wie beim Schaum in der Badewanne eingeschlossen. |
| Leitstelle |
Die Leitstelle ist eine ständig besetzte Einrichtung zur Entgegennahme von Notrufen und Brandmeldungen von BMA. Sie alarmieren, koordinieren und lenken die Einsatzkräfte und unterstützen die Einsatzleitung. |
| Leistungsprüfung |
In Bayern findet bei den entsprechend ausgerüsteten Feuerwehren jedes Jahr im Wechsel die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" und "Technische Hilfeleistung" statt. Hierbei ist ein vorgegebener Aufbau (Löschangriff bzw. Unfallrettung) in einer Sollzeit aufzubauen. Die kleinste Stufe der Leistungsprüfung ist "Bronze", die größte "Gold auf Rot". |
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Leitkegel |
Mit einem Leitkegel wird die Einsatzstelle abgesperrt. Er besitzt einen Gummifuß und ist mit retroreflektierender rot-weißer Folie beklebt. Leitkegel sind zwischen 50 cm (Einsatz auf normalen Straßen) und 75 cm (Einsatz auf Autobahnen) hoch. |
LF![]() |
LF ist ein Feuerwehrfahrzeug, das Löschgruppenfahrzeug. In dem LF ist meistens ein Löschwassertank von 600 Liter bis 2000 Liter und eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe eingebaut. Die Ausrüstung für eine gesamte Löschgruppe ist ebenfalls in dem Fahrzeug verstaut. Mit dem LF fährt eine komplette Gruppe (9 Personen) zum Einsatzort. Das Fahrzeug wird zur Brandbekämpfung und zur Technischen Hilfeleistung eingesetzt. |
| LFV |
LFV ist die Abkürzung für Landesfeuerwehrverband. Hier haben sich die Feuerwehren eines Bundeslandes zusammengeschlossen. Aufgaben des LFV sind u.a. Unterstützung der Feuerwehren, Beratung vom Innenminister in Feuerwehrfragen und Betreuung und Förderung der Jugendarbeit. Der Landesfeuerwehrverband gehört dem DFV an. |
| Löschmittel |
Löschmittel sind Stoffe, die geeignet sind, durch ihre bestimmte Löschwirkung einen Brand zu bekämpfen. Das eingesetzte Löschmittel muss jeweils für den brennenden Stoff geeignet sein (z.B. Wasser für Holz, Schaum für Benzin). Bei der Feuerwehr wird am häufigsten Wasser, Schaum (Wasser-Schaummittelgemisch), Löschpulver oder Kohlendioxid als Löschmittel eingesetzt. |
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